Was ist BDSM ?

BDSM bedeutet Bondage Sadomaso, was alle Sexspeile mit Fesseln und Ketten beinhaltet. Alles wo man einen Partner Fesselt, also zum Beispiel Fesselspiele, Kettensex Tittenbondage und Folienbondage.

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der Begriff Bondage

Der aus dem Englischen stammende Begriff Bondage bedeutet unter anderem Unfreiheit oder Knechtschaft und bezeichnet innerhalb der BDSM-Szene Praktiken zur Fesselung oder Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Das Ziel ist überwiegend die sexuelle Stimulation; es gibt allerdings Sonderformen, bei denen das Bondage aus ästhetischen oder anderen Gründen eingesetzt wird. Der selten verwendete Ausdruck vincilagnia (aus dem Lateinischen: vincio – mit Ketten fesseln und lagneia – Lust) bezeichnet die sexuelle Erregbarkeit durch Restriktionen oder Fesselungen.

bdsmfesselspiele

Arten von Bondage

Bondage kann auf Grund seiner Vielschichtigkeit und Verbreitung
in unterschiedliche Arten eingeteilt werden, die über die verwendete Technik und das Material jedoch keine oder nur bedingte Aussage machen, sondern die Einteilung erfolgt nach Zweck oder Motivation der Fesselung:

Zweckbondage gehört zu den außerhalb des BDSM bekanntesten
Varianten und bezeichnet die Fesselung zur Fixierung des Partners, beispielsweise um ihn für ein nachfolgendes Spanking bewegungsunfähig zu machen. Ist das Bondage reiner Selbstzweck, um den Bottom beispielsweise in einer unangenehmen Position verharren zu lassen, handelt es sich nicht um Zweckbondage.

Zierbondage werden Bondages genannt, die als dekoratives
Element verwendet werden, beispielsweise für Fotografien, zur Betonung bestimmter Körperteile oder als „Kleidungsstück“ auf einer Fetischparty.

Folterbondage hat das Ziel den Bottom in eine unangenehme
oder schmerzhafte Lage zu bringen, möglicherweise als Strafe oder als eigenständiges Element des sexuellen Spiels. Jede Fesselung kann, sofern sie über einen längeren Zeitraum angewandt wird, den Charakter einer Folterbondage annehmen. Über die Häufigkeit des Einsatzes dieser Art lässt sich nur spekulieren, sie wird jedoch überproportional häufig, vor allem in japanischen Zeichnungen und Fotografien dargestellt.

Filmbondage taucht als Element vor allem im Bereich gewaltfreier
Fetischdarstellungen auf, dient dabei weder der Nützlichkeit noch der Ästhetik und beschreibt Fesselungen, aus denen sich der Gefesselte offensichtlich ohne größere Anstrengung selbst befreien könnte.

Meditative Form,

eine seltene Form im europäischen Bondage. Im Shibari ein wichtiger, möglicherweise aus der mönchischen Tradition heraus entstandener Ansatz, bei dem nicht der körperliche, sondern der geistige Zustand des Bottom im Mittelpunkt des Interesses steht

titten-bondagefolienbondage

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Bondage-Techniken unterteilen sich in sechs Hauptkategorien:

  • das Zusammenbinden von Körperteilen (beispielsweise mit Handschellen oder Seilen)
  • das Auseinanderspreizen des Körpers oder von Körperteilen (zum Beispiel am Andreaskreuz oder mit Spreizstange)
  • das Festbinden an andere Gegenstände (beispielsweise Andreaskreuz, Stühle oder Tische)
  • das Aufhängen des Körpers (umgangssprachlich Hängebondage oder suspension bondage)
  • die Bewegungseinschränkung (zum Beispiel durch Fesselrock, Humbler oder Korsett)
  • das Einpacken beziehungsweise Einwickeln einzelner Körperteile oder des ganzen Körpers beispielsweise mit Stoff, Klebeband oder Frischhaltefolie. Die Verwendung eines Fesselsacks oder Vakuumbetts gehört ebenfalls zu dieser Kategorie. Diese teilweise sicherheitstechnisch anspruchsvolle Form wird als Mumifizierung bezeichnet.